
Die Apfelweinbrücke in der Steinbachaue wäre viel zu schmal für den Radschnellweg, eine neue Brücke muss her.
Radschnellweg in Steinbach gefährdet?
Planungen der Stadt Steinbach für die Steinbachaue kollidieren mit der Route für den Radschnellweg FRM5 aus der Machbarkeitsstudie. Der ADFC Oberursel/Steinbach appelliert an die Politiker, den wichtigen Radschnellweg nicht aus den Augen zu verlieren
Der Radschnellweg von Friedrichsdorf über Bad Homburg und Oberursel nach Frankfurt führt an Steinbach vorbei.
Jetzt gibt es ein Entwicklungskonzept zur Neugestaltung der Steinbachaue, über das in der nächsten Stadtverordnetenversammlung der Stadt Steinbach im September entschieden werden soll. Das steht im Konflikt mit der geplanten Wegeführung des Radschnellweg FRM5 in der Steinbachaue.
Aus Sicht des ADFC Oberursel/Steinbach widerspricht die ihm Konzept zur Steinbachaue vorgesehene Führung des Radschnellweges der Planung und Bauvereinbarung für den Radschnellweg FRM 5 Vordertaunus aus dem Jahre 2020. Danach soll der Radschnellweg parallel zur Eisenbahn über den Steinbach verlaufen.
Radschnellwege sollen Alltagsradfahrer:innen, Pendler:innen und Auszubildenden ein zügiges Vorankommen zwischen den und innerhalb der Städte ermöglichen. Sie sollen nach den Vorgaben des Landes Hessen eine direkte, umwegfreie Linienführung, Knotenpunkte mit möglichst bevorrechtigter Führung des Radverkehrs, sowie eine weitgehende Separation vom KFZ-Verkehr und Fußgängerverkehr beinhalten. Die Mindestbreite sollte bei ca. 4 m liegen.
Das Entwicklungskonzept für die Steinbachaue sieht dagegen eine Führung des Radverkehrs mit vielen Umwegen im Steinbachtal vor. Der Radweg wird hier entgegen den Planungsparametern eines Radschnellweges im Zickzack geführt, dazu noch bergauf und bergab.
Der ADFC Oberursel/Steinbach hat die Stadtverordneten angeschrieben und auf diesen Widerspruch hingewiesen.







