Der Fahrradcode wird u.a. mit einem speziellen Aufkleber am Rahmen befestigt.

Der Fahrradcode wird u.a. mit einem speziellen Aufkleber am Rahmen befestigt. © ADFC | Philipp-Janssen

Abschreckung durch Kennzeichnung – die ADFC Fahrradcodierung

 

Durch eine ADFC-Fahrradcodierung lässt sich ein Rad jederzeit zweifelsfrei seinem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen. Deshalb ist dieser individuelle Code das beste Mittel, um Fahrraddiebe abzuschrecken.

 

Gleichzeitig erhalten Sie mit dem CODE-No.com-Aufkleber ein zweites, unabhängiges aber ebenfalls anonymes Kennzeichnungsmerkmal. Gerade in der Dreiländerregion erweitertert der CODE-no.com-QR-Code unkompliziert die Auffindbarkeit des Besitzers oder der Besitzerin bei Verlust - auch für niederländische und belgische Behörden.

Codierunterlagen vorbereiten

Sie möchten die für die Codierung benötigten Dokumente vorbereiten? Prima, denn Sie ersparen sich längere Wartezeiten und erleichtern uns die Bearbeitung! Am besten klappt das mit dem aktuellen Adobe PDF-Reader, den Sie hier kostenlos herunterladen können.
Natürlich können Sie den Codierauftrag auch bei uns vor Ort erhalten und ausfüllen.

Sie benötigen folgende Unterlagen: 

  1. Ihren Personalausweis, Reisepass oder einen anderen amtlichen Identitätsausweis
  2. Den Kaufbeleg
  3. Ihren persönlichen Code
    diesen können Sie in unserem Code-Generator ermitteln. Drucken Sie bitte das Ergebnis aus und bringen es mit. So können wir nochmals gegenprüfen.   
  4. Den Codierauftrag
    füllen Sie bitte den Codierauftrag am Bildschirm oder handschriftlich [blanko-Version] (bitte deutlich schreiben) soweit als möglich aus und bringen zwei Exemplare unterschrieben mit. Eines erhalten Sie dann von uns abgestempelt für Ihre Unterlagen zurück.

Die Gravur erfolgt so sichtbar wie möglich - das schreckt ab, wir werden diese mit Ihnen vor Ort absprechen. Bitte entfernen Sie hinderliche Gegenstände wie Kindersitz- und Schlosshalterungen in diesem Bereich; wenn Pitlock-gesichert, bitte Schlüssel nicht vergessen. Eine leichte Reinigung der Stelle hilft dabei auch.

Was machen wir?

Die Codierung erfolgt mit einem sogenannten Nadelmarkierer der Firma Markator. Ein Metallstift punktet den Code in den Rahmen. Zur Sicherung der Codierung wird diese farblich mit Wachs hervorgehoben und anschließend mit einem transparenten Aufkleber versiegelt. Auf diesem schwer löslichen Aufkleber befindet sich auch die CODE-NO.com Kennziffer.

Was kostet es?

Die Gebühr kommt der Verkehrssicherheitsarbeit des ADFC zugute.

 MitgliedNicht-Mitglied
Fahrrad15,0020,00
Kinderfahrrad (bis einschließlich 24") & Anhänger10,0015,00
Akku 5,0010,00
Akku (+Fahrrad), Taschen und anderes Zubehör 2,50 5,00
   
Staffelung (bei selber Adresse!)  

Pärchen & WG-Rabatt
2 x Fahrrad
3 x Fahrrad

25,50
38,25
36,00
54,00

Familien-Rabatt I (auch WGs)
2 x Fahrrad + 1x Kinderfahrrad oder Anhänger

34,0049,50

Familien-Rabatt II (auch WGs)
2 x Fahrrad + 2 x Kinderfahrrad oder Anhänger

42,5063,00

Groß & Klein
1 x Fahrrad + 1 x Kinderfahrrad oder Anhänger

21,2531,50

Brauche ich nach einem Umzug, Heirat eine neue Codierung?

Nein. Trotz geänderter Initialen und / oder der Straßenkennung ist ein eindeutiger Eigentumsnachweis möglich, zur Not mit Hilfe der am Ende des Codes angegebenen zweistelligen Jahreszahl. Auf Meldeämtern kann damit ermittelt werden, wer im entsprechendem Jahr wo gemeldet war.

 

Weiterverkauf eines codierten Fahrrades

Auch ein Weiterverkauf des Rades ist ohne Neucodierung möglich. Es muß nur im Kaufvertrag vermerkt werden, und die Codierpapiere sollten im Original mit überreicht werden.

Bitte melden Sie sich zwecks Terminvergabe zu den o.g. Daten per E-Mail an codierung(..at..)adfc-ac.de. Kommen Sie bitte ausschließlich, wenn Sie einen Termin bekommen haben. Wir müssen coronabedingt darauf achten, dass sich keine Schlangen bilden.

 

https://aachen.adfc.de/artikel/abschreckung-durch-kennzeichnung-die-adfc-fahrradcodierung

Häufige Fragen und Antworten

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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